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MASCOT® WORKWEAR

MASCOT auf dem richtigen Weg - Jahresabschluss 2013

12. Juni 2014
Die Zeit für die Veröffentlichungen der Jahresabschlüsse hat begonnen und auch MASCOT hat den Jahresabschluss für 2013 parat.

Im Jahr 2013 stieg der Nettoumsatz um 4,4% im Vergleich zum Vorjahr auf DKK 581,4 Mio. Dieses ist der höchste Nettoumsatz der in der 32-jährigen Firmengeschichte bisher erreicht wurde, es wurde jedoch nicht das Jahr mit dem besten Ergebnis. Das Ergebnis vor der Steuer beträgt DKK 50,7 Mio. – dieses ist höher als in 2012, jedoch nur das vierthöchste in MASCOTs Geschichte.

Stetig steigende Produktionskosten
Die Zahlen sagen viel über den derzeitigen Markt für Arbeitskleidung aus, erzählt der Inhaber und geschäftsführende Direktor Michael Grosbøl: »Die Produktionskosten steigen drastisch und MASCOT sich dazu entschieden hat, nicht die gesamte Kostensteigerung auf die Kunden abzuwälzen. Wir arbeiten konstant daran, die Effizienz der Produktion zu erhöhen und so die Kosten zu senken, anstatt die Preise für Arbeitskleidung entsprechend zu erhöhen.«

Einer der wenigen mit eigener Produktion
Die Herstellung von Arbeitskleidung ist kostenintensiver als z.B. die aktueller Mode. Die Herstellung des einzelnen Produkts dauert, aufgrund der vielen Nähte, Qualitätskontrollen und Arbeitsschritte, länger. Daher zieht es die Arbeitskleidungsbranche auch in Länder mit niedrigen Lohnkosten. MASCOT verlegt jedoch die Produktion nicht von Auftrag zu Auftrag, sondern entschied sich bereits vor Jahren für eine ganz andere Strategie. Im Jahr 2008 weihte MASCOT daher ihre erste von heute vier Fabriken ein, in denen MASCOTs eigene Mitarbeiter die Arbeitskleidung herstellen. Drei der Fabriken liegen im Norden Vietnams und eine eigene Produktion mit eigener Firmenpolitik bietet sehr viele Vorteile.

Viele Vorteile bei einer eigenen Produktion
»Wir haben die Möglichkeit den Fokus voll auf die Produktqualität zu richten – was sowohl Meterwaren als auch die Verarbeitung angeht. Und dieses lohnt sich letztendlich, da wir mit einer hohen Produktqualität zufriedene Kunden und eine niedrige Reklamationsrate erhalten.«, sagt Michael Grosbøl. Eine eigene Produktion ist auch für die Lieferfähigkeit von großer Bedeutung. MASCOT ist nicht wie viele andere der Branche von der Planung von Zuliefereren abhängig. »Gibt es Kapazitätsprobleme, z.B. aufgrund neuer, großer Aufträge, die das Lager eines Artikels räumen, brauchen wir lediglich neue Produktionsstraßen einzurichten und erreichen schnell wieder das normale Niveau. Daher sind wir auch in der Lage 97% aller Aufträge innerhalb von 24 Stunden von unserem Fertigwarenlager zu versenden. Diese Flexibilität wäre nicht möglich, wenn wir nicht unsere eigenen Fabriken besitzen würden«, sagt Michael Grosbøl.

Effektivität senkt den Kaufpreis des Kunden
Im Gegenzug zu den stetig steigenden Lohnkosten in den Produktionsländern, hat MASCOT mit eigenen Fabriken auch die Möglichkeit, kontinuierlich mit einem Programm zur Erhöhung der Effizienz zu arbeiten. Dieses zielt im Großen und Ganzen darauf ab, dass MASCOT die Investitionen für steigende Lohnkosten durch erhöhte Effizienz auffängt. Die erhöhte Effizienz kommt letztendlich auch den Kunden zugute, da diese auch den Produktionspreis senkt und somit auch den Verkaufspreis für das Endprodukt. »Wir haben sehr viel Geld in z.B. ein automatisiertes Transportsystem an den Produktionsstraßen investiert, an dem die einzelnen Kleidungsteile mit Klammern befestigt werden und mit einem Transportband an der Decke zur nächsten Näherin weitertransportiert werden, so dass teure, manuelle Arbeitsschritte vermieden werden. Und dies ist nur ein Beispiel dafür, wie wir ständig analysieren, wie die Näherinnen noch effektiver nähen können. Das kommt sowohl dem Kaufpreis unserer Kunden zu Gute als auch den Näherinnen, die im Akkord nähen«, sagt Michael Grosbøl, geschäftsführender Direktor des Familienunternehmens in zweiter Generation.

Arbeitskleidung – ein Anliegen mit sozialer Verantwortung
Im Gegensatz zu Arbeitskleidungslieferanten, deren Produktion auf wechselnden Lohnnähereien basiert, besitzt MASCOT einen weiteren, entscheidenden Vorteil: MASCOT kann die Produktion von Arbeitskleidung zu einem Anliegen mit sozialer Verantwortung machen und hat diese Möglichkeit auch seit dem Tag eins in Asien genutzt. Die 1.700 Mitarbeiter der Fabriken mit europäischer Geschäftsleitung erhalten z.B. eine kostenlose, ärztliche Versorgung im firmeneigenen Gesundheitszentrum der Fabrik, kostenloses Kantinenessen, Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft sowie Gesundheitskampagnen – genauso wie dies in europäischen Unternehmen zu finden ist. Dieses ist jedoch bei weitem nicht Standard in Vietnam und wenn sowohl die arbeitsmäßigen als auch sozialen Verhältnisse hervorragend sind, resultiert dies für MASCOT auch in einem greifbaren Gewinn. Ein konkretes Resultat der CSR-Politik ist nämlich, dass die Fabriken sehr effizient arbeiten und dass die Kündigungsrate sehr niedrig ist, was diese letztendlich profitabler machen. Auch dieses trägt wieder dazu bei, den Preis für das Endprodukt niedrig zu halten.

Sicherung der Produktionskosten auf Sicht
MASCOT musste in den letzten Jahren jedoch erkennen, dass der Lohndruck in Vietnam groß geworden ist. Der Lohn einer Näherin hat sich in den letzten fünf Jahren verdreifacht und MASCOT musste sich daher nach Alternativen umsehen, um auch auf längere Sicht die Konkurrenzfähigkeit zu verbessern. Daher investierte MASCOT im vergangenen Jahr an die 34 Mio. DKK in eine neue Fabrik in Laos. Diese wurde Ende letzten Jahres eingeweiht und es wird erwartet, dass hier Ende 2014 an die 800 Mitarbeiter beschäftigt sein werden. Laos ist ein Nachbarland Vietnams, die Löhne sind jedoch nur ca. halb so hoch wie in Vietnam. »Wir mussten sicherstellen, dass wir auch in Zukunft die Produktionskosten und damit die Verkaufspreise auf einem angemessenem Niveau halten können. Und ich sehe auch kein Problem darin, dass wir die billigere Arbeitskraft nutzen, da wir ja in Vietnam in höchstem Grad gesehen haben, wie wir gleichzeitig die örtliche Gemeinschaft weiterentwickeln und den Wohlstand des Landes steigern«, sagt Michael Grosbøl. Bisher hat die Direktion noch keine Pläne sich aus Vietnam zurück zu ziehen, MASCOT wird jedoch auch hier die weitere Entwicklung genau im Auge behalten.

Im Großen und Ganzen zufrieden mit 2013
Der Direktor zeigt sich im Großen und Ganzen mit dem Jahresabschluss für 2013 zufrieden, wenn man in Betracht zieht, dass wir uns in einer Konjunkturflaute befinden. »Wir befinden uns, in Bezug auf unser langfristiges und ambitiöses, organisches Wachstumsziel, auf dem richtigen Weg, dieses ist jedoch nicht der einzige Parameter für Erfolg. Produktqualität und soziale Verantwortung sind Bausteine, auf denen unser Wachstum basieren soll und dann müssen wir das Wachstum in einem Tempo nehmen, das keine von beiden beeinträchtigt. Fokus sowohl auf die Produktqualität als auch auf die soziale Verantwortung zu haben kostet. Ich bin jedoch nicht im Zweifel darüber, dass das Geld langfristig gesehen gut angelegt ist – sowohl für uns, als auch für die Käufer von Arbeitskleidung. Es soll sich nach wie vor lohnen, in Form von langer Lebensdauer, angenehmer Passform, außergewöhnlichem Design und gutem Gewissen, in MASCOT Arbeitskleidung zu investieren«, unterstreicht Michael Grosbøl.


MASCOT im Überblick:
Hauptverwaltung: Silkeborg, Dänemark
Gegründet: 1982
11 Tochtergesellschaften
Mitarbeiter weltweit: 2000
Produkte: Arbeitskleidung, Sicherheitsschuhe
Eigene Produktion mit SA 8000-Zertifikat: Vietnam (3), Laos (1)
Artikelnummern: 17.000 Stück
Hauptmärkte: Westeuropa
Verkauf: Ausschließlich durch Vertriebspartner in ganz Europa
Kundensegmente: Baugewerbe und Industrie

 
 
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